Geschichte des Gebissschutzes

1879
und vorher

Boxer bissen während eines Kampfes auf Materialien wie Baumwolle, Schwämme oder Holzstücke, um ihre Zähne zu schützen.

1890

Der britische Zahnarzt Woolf Krause gab Boxern vor dem Wettkampf Streifen aus Naturkautschukharz, welche die Boxer über ihre oberen Schneidezähne klemmten.

1921

Phillip Krause, der Sohn von Woolf Krause entwickelt den Mundschutz weiter und benutzte ihn selbst als Amateurboxer schon vor 1921. In diesem Jahr fand jedoch ein Wettkampf zwischen Ted Lewis und Jack Britton statt, in dem Krauses erster wiederverwendbare Mundschutz erstmals Erwähnung fand. Ted Lewis bekam den Mundschutz von Krause, weil sie sich aus der Schule kannten.
Neben Krause gab es aber auch noch amerikanische Zahnärzte, die an Möglichkeiten arbeiteten, die Zähne von Boxern zu schützen.

1927

Mike Mc Tigue bricht bei einem Boxkampf gegen Jack Sharkey ein Zahn ab, der seine Lippen aufschneidet. Mc Tigue muss sich wegen dieser Verletzung geschlagen geben. Seit diesem Wettkampf wurden Mundschütze bei Boxkämpfen geschätzt, akzeptiert und anerkannt.

1930

Der Mundschutz taucht nun auch in der Zahnarztfachliteratur auf. Dr. Mayer, ein Zahnarzt und Experte für die New York State Athletic Commission empfahl Mundschütze aus Wachs und Gummi, verstärkt mit Stahlfedern.

1948

Dr. Lilyquist stellt in der Januarausgabe des Journal der American Dental Association ein Verfahren vor, um einen Mundschutz aus transparentem Acrylharz herzustellen. Diese Schiene ermöglichte es dem Sportler beim Tragen zu sprechen und besser zu atmen.

1950
sowie 1950er Jahre

Die American Dental Association beginnt mit der Erforschung von Mundschützen.

1960

Die American Dental Association empfiehlt die Verwendung von Mundschützen in allen Kontaktsportarten. Während in den 1940-1950 Jahren bis zu 50 % der Verletzungen beim American Football durch Zahnverletzungen verursacht wurden, ist die Anzahl der Zahnverletzungen seit Verbreitung der Mundschütze stark zurückgegangen.

Hier gehts zur Kaufberatung.